Eistee selber machen: kalt angesetzt oder schnell auf Eis
Selbst gemachter Eistee aus losen Blättern hat mit dem aus der Flasche nichts gemeinsam: Er duftet, ist kaum bitter und Sie süßen ihn selbst, nur wenn Sie möchten. Es gibt zwei Wege.
Kalt angesetzt
Die einfachste Methode, die den mildesten Tee ergibt, weil kaltes Wasser kaum Bitterstoffe löst.
- 8 bis 10 Gramm Tee in einen Liter kaltes Wasser geben.
- Flasche oder Krug verschließen und 6 bis 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Grüner Tee braucht nur 4 bis 6 Stunden.
- Abseihen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen trinken.
Schnell auf Eis
- Den Tee heiß mit der doppelten Menge und der halben Wassermenge aufgießen.
- Temperatur und Ziehzeit des jeweiligen Tees einhalten.
- Den abgeseihten Tee sofort in einen Krug voller Eis gießen: Er kühlt ab und wird auf die richtige Stärke verdünnt.
Diese Tees eignen sich am besten
- Japanische grüne Tees wie Sencha: frisch und pflanzlich.
- Helle Oolongs: blumig und süßlich.
- Leichte schwarze Tees wie Ceylon: der klassische Eistee.
- Früchte-, Hibiskus- und Minzetee: ohne Koffein, auch für Kinder.
Das gewisse Extra
Ein paar Scheiben Zitrone oder Orange, frische Minzblätter, eine Zimtstange oder ein paar angedrückte Kardamomkapseln dazugeben. Wer ihn süß mag, löst Zucker oder Honig, solange der Tee noch lauwarm ist.
Trüb? Ganz normal
Heiß aufgegossener Tee, der sofort in den Kühlschrank kommt, kann trüb werden. Das ist kein Fehler und ändert den Geschmack nicht. Kalt angesetzt passiert es viel seltener.